Walther, Herrndorf, Weihnachtsmarkt

Traum: Im Nebenzimmer wird jemand, den ich kenne, vergewaltigt. Als nächstes soll ich dran sein. Ich ziehe eine Pistole aus meinem Rucksack, hektisch wühle ich nach dem Magazin, kann es jedoch nicht finden. Traum Ende.

Interessant, wo solche Träume immer wurzeln, wo die Pistole und die Ohnmacht herkamen:

In den vergangenen Tagen habe ich Wolfgang Herrndorfs „Arbeit und Struktur“ gelesen. Nach seiner Hirntumor-Diagnose installiert er eine „sehr plastisch vorgestellte Walther PPK“ in seinem Kopf, um aufsteigende Todesangst  abzuknallen: „Peng, peng.“

Gestern las ich ein Interview mit dem Psychologen Stephan Grünewald, der sagte: „Die Ohnmacht, die wir nach einem solchen Anschlag erleben, ist ja schwer auszuhalten.“

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